Startseite

Startseite

Die Ergotherapie ist gegenüber anderen therapeutisch wirksamen Heilverfahren ein eher junges Fachgebiet. Dieses Heilverfahren kann auf Grund historischer Forschungen und Belege bis in das 1. Jahrhundert vor Christus zurück verfolgt werden. Schon in dieser Zeit erkannten die Menschen, dass es sich günstig auf die Heilung und erfolgreiche Behandlung kranker Personen auswirkt, wenn diese sich sinnvoll beschäftigen und angemessene Arbeiten ausführten. Die Patientinnen und Patienten litten vorwiegend unter Beeinträchtigungen der Psyche. Man sollte heutzutage unbedingt auch auf eine richtige Ernährung achten, deshalb ist es ratsam, einen Ernährungsplan anzulegen.
Im 15. Jahrhundert erfolgte die arbeits- und beschäftigungstherapeutische Betreuung von Kranken in Heilanstalten in Spanien. Bis zum 18. Jahrhundert dauerte es, bis, sich diese Therapieform auch in Europa durchgesetzt hatte. Diese Tatsache ist darin begründet, dass die Arbeitstherapie als sogenannte aktivitäts- und heilungsfördernde Maßnahme im medizinischen Sinne voll und ganz akzeptiert wurde.
Einen besonderen Einfluss auf die praktische Umsetzung und die patientenbezogene Entwicklung der Ergotherapie nahm ein bekannter französischer Psychiater Namens Philipe Pinel. Außerdem erlangte die Ergotherapie einen intensiven wissenschaftlichen Aufschwung durch den Engländer John Conelly, welcher sich umfassend mit diesem Beschäftigungsmodell befasste und dieses ebenfalls für die medizinische Praxis umsetzbar machte.
Erstmals bekannt wurde die Ergotherapie als Ausbildungsberuf am Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Basis für diesen Ausbildungsberuf stellte ein spezieller Ausbildungsplan dar, welcher unmittelbar für Ergotherapeuten entwickelt wurde. Die weltweit erste Schule für die Ausbildung zum Ergotherapeuten/Ergotherapeutin öffnete 1908 in Chicago ihre Pforten. Die Inhalte der ergotherapeutischen Betreuung bezogen sich wiederum vorwiegend auf psychisch kranke Menschen.
Ein Umbruch in der Ergotherapie wurde durch die unzähligen körperbehinderten Menschen im Ersten Weltkrieg eingeleitet. Während dieser Zeit erkannte man, dass auch körperliche Erkrankungen und Leiden durch ergotherapeutische Anwendungen gelindert oder geheilt werden konnten. Dies führte dazu, dass sich innerhalb der Ergotherapie völlig neuartige Behandlungskonzepte herausbildeten.
Zunehmend mehr Schulen für die Ergotherapieausbildung in England und Dänemark wurden gegründet. In Deutschland wurde die Umsetzung der ergotherapeutischen Behandlungsinhalte stark beeinträchtigt, da die Ergotherapie nicht in das politische Bild der nationalsozialistischen Auffassungen passte. Aus diesem Grund war es erst 1953 möglich, dass in Deutschland die erste staatlich anerkannte Ausbildungseinrichtung für Ergotherapie gegründet wurde. Diese entstand an der Hannover Heilanstalt Annastift.
Die ausgebildeten Ergotherapeuten arbeiten seit 1954 in einem Verband zusammen, welcher als Verband staatlich anerkannter Beschäftigungstherapeuten e. V. bezeichnet wird. Zunehmend mehr Menschen interessieren sich seit dieser Zeit bis 1966 in Deutschland für die anspruchsvolle Tätigkeit des Ergotherapeuten. Aus diesem Grund entstanden auch in Bayern, Berlin und Hessen neue Ausbildungsstätten. Ein Vielzahl an Ergotherapie Jobs findet man zum Beispiel bei der medizinischen Jobbörse Medi-Jobs.

Am 1.7.2000 erhielt der Beruf des Ergotherapeuten eine neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung. Im Jahre 2003 konnten in Deutschland bereits 107 neu eröffnete Schulen für die Ausbildung zum Beruf des Arbeits- und Beschäftigungstherapeuten in Deutschland gezählt werden.

Partner: http://wort-synonym.com / Synonym für / bald im Kino / Kinofilme / Kostenlos spielen / Migräne / Hausplaner / Ersatzteile / Singlebörsen